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Livemitschnitt des Punktspiels FC Stahl gegen FC Schwedt 02

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Spitze bleibt in Reichweite - 5 Punkte Abstand zum Tabellenersten

Der FC Stahl schloss die erste Halbserie 2019/20 in der Landesliga Nord mit einem Torverhältnis von 36:31 bei einem Punktkonto von 27 auf den 5. Tabellenplatz ab. Die Mannschaft befindet sich somit in Reichweite der Spitze. Dies ist um so höher zu bewerten, da fast vor jeder Begegnung sich eine schwierige Personallage auftat. Bedingt durch die Langzeitverletzten Kollewe, Dahms und Lukas Meier, der nach zweimaligem Kreuzbandriss kurz nach Saisonstart seinen Rücktritt vom aktiven Sport verkündet hatte, sowie arbeitsbedingten Ausfälle standen die Trainer Eckert Märzke/ Stephan Schubarth vor jedem Spiel vor großen Herausforderungen. Da sich auch der japanische Mittelfeldspieler Takeshi Miki während der Vorbereitung in Richtung Portugal verabschiedet hatte und die kurzfristigen Abgänge von Pascal Karaterzi (arbeitsbedingt) und Yukiya Moriwaki (er ging aus persönlichen Gründen nach Japan zurück) zu verkraften waren, wurde die Personallage immer prekärer. Teilweise fuhr man nur mit 2 Auswechselspieler zu den Auswärtsspielen. Besonders dramatisch war und ist die Torwartfrage. Der 39jährige Stammkeeper Steffen Sgraja hatte sich verletzt und der 2. Keeper Moustapha Nouka konnte arbeitsbedingt kaum eingesetzt werden, sodass der ehemalige Feldspieler Alexander Tarnow einspringen musste. Er war als Schlussmann jedoch eine sichere Bank. Trotzdem ist die Abwehr mit 31 Gegentoren und man blieb nur einmal ohne Gegentor - kein Glanzstück. Der Angriff konnte dieses Manko überwiegend ausgleichen. Waren die Spitzen Lukas Hehne und Mudai Watanabe jedoch nicht erfolgreich, gab es immer Niederlagen und dies überwiegend auswärts, so in Velten (1:3), Neustadt (0:1), Zehdenick (0:5) und bei Fortuna Babelsberg (0:2). Die Elf spielte fast überwiegend mit viel Einsatzwillen und Moral und kam so zum Erfolg und dies besonders nach einem 0:2 Rückstand zum 4:2 Sieg gegen Brieselang oder der 2:1 Sieg in Premnitz und bei FSV Babelsberg 74.

Watanbe 19 10 Hehne Jonas Meyer 1 Kraeuter 2014 2

Mudai Watanabe ist mit 16 Treffern der erfolgreichste Torschütze des FC Stahl und der Landesliga

Lukas Hehne ist mit 12 Toren Zweiter in der Torschützenliste hinter Mudai Watanabe

Jonas Meyer wurde zum zentralen Mittelfeldspieler und erfüllte seine Aufgabe gut.

Steffen Kräuter half kurzfristig aus. Hier 2014 zu seiner “aktiven Zeit”

Alex Tarnow 19 20

links: Fabian Dahms verletzte sich im Spiel gegen Fürstenwalde schwer und fiel ein halbes Jahr aus.
rechts: Alexander Tarnow hatte kurzzeitig mit dem Fußball aufgehört und fand dann als Keeper eine neue Herausforderung.

In der ersten Pokalrunde – erstmals seit vielen Jahren mit einem Heimspiel - schied der FC Stahl gegen den Regionalligisten Union Fürstenwalde vor 120 Zuschauern nach großem Kampf mit 1:2 (0:0) aus. Das Tor zur 1:0 (50.) Führung schoss Lukas Hehne. Leider hatte der Vorsprung nur fünf Minuten Bestand. Der Favorit schaffte erst in der vorletzten Minute den 2:1(89.) Siegtreffer. Für die Brandenburger besonders ärgerlich, weil sich bei der Abwehraktion Fabian Dahms ein Kreuzbandriss zuzog und die gesamte Hinrunde ausfiel.
Die Neuzugänge Danilo Lorencini Ferreira, Jacub Flieger, Hubert Horodecki und Rory Mc Cullough haben sich gut eingefügt. Der aus dem eigenen Nachwuchs kommende Philipp Otto ist zum festen Bestandteil der Mannschaft gereift. Er kam zu 12 Einsätzen. Weitere junge Spieler wie Markus Pudewell, Dominic Mayerl, Benjamin Hermann und Maximilian Güttler kamen zum Einsatz.

Die Saison begann verheißungsvoll mit Siegen in Hennigsdorf (4:1), gegen Hansa Wittstock (6:2) und in Premnitz (2:1). Die Elf war Tabellenführer und empfing im Stadion am Quenz die spielstarke Mannschaft aus Glienicke. Nach einer 3:1 Führung folgte eine bittere 3:5 Niederlage. Nach dem 2:3 Anschlusstreffer in der 55. Minute lief nichts mehr zusammen. Der FC rutschte auf den dritten Tabellenplatz und kam danach nie mehr auf den ersten Platz. Besonders die Auswärtsschwäche ist dafür verantwortlich. Insgesamt verloren die Märzke-Schützlinge 2mal zu Hause und 4mal auswärts. Dem gegenüber stehen insgesamt 9 Siege, davon 6 im heimischen Stadion am Quenz und 3 (Hennigsdorf, Premnitz und bei FSV Babelsberg 74) auswärts.

Den höchsten Sieg erreichte die Elf gegen Wittstock (6:2) und die höchste Niederlage gab es in Zehdenick (0:5). Hier lief nicht viel zusammen. Zwei berechtige Strafstöße kurz nach der Halbzeit in 7 Minuten (beide führten beim Stand von 0:2 zu Gegentoren) und zwei „geschenkte“ Treffer waren eine „negative“ Ausbeute. Dazu kamen 6 gelbe Karten für Zehdenick und 3 für den FC. Man hatte sich den Schneid abkaufen lassen.

Statistik:

Der FC bestritt 15 Punkt- und 1 Pokalspiel. Kein Akteur machte alle 16 Spiele. Auf 15 Spiele kamen Schimpf, Hehne und Dlamini. 14 Spiele erreichten Watanabe, Jonas Meyer und Horodecki. 13 Einsätze hatte Mertens sowie 12mal in der Elf standen Jordanov und Otto. Ferreira kam 11mal zum Einsatz und Glomm 10mal. 9mal spielten Flieger, Moriwaki und Mc Cullough. Sgraja 8mal sowie Kräuter und Tarnow (als Schlussmann) waren 6mal auf dem Feld.

Mit 16 Tore erzielte Mudai Watanabe nicht nur die meisten Tore beim FC sondern auch in der Landesliga. Ihm steht Lukas Hehne mit 12 Treffern (davon 1 Tor im Pokal) wenig nach. Die restlichen Tore erzielten Horodecki, Schimpf und Dlamini je 2 sowie Ferreira, Jordanov und Kräuter. Die besten Vorlagengeber waren Hubert Horodecki (7mal) und Mudai Watanabe (6mal).

Es folgte mit 4 Vorlagen Alexander Mertens. Der 35jährige Steffen Kräuter – er half für 6 Spiele aus , kam auf 2 Torvorlage und erreichte einen Treffer - war mit seiner Erfahrung und Umsicht unverzichtbar. Die Maßnahme Jonas Meyer im zentralen Mittelfeld einzusetzen, war eine gute Entscheidung.

Der Zuschauerschnitt liegt bei 80. Die höchsten Durchschnittswerte haben erreicht Concordia Buckow mit 140 vor Hennigsdorf 133 und Zehdenick mit 127.

In der Fairplaywertung steht der FC mit 36 gelben und einer roten Karte in der Spitzengruppe.

30mal wurde ein- bzw. ausgewechselt. Insgesamt 9mal wurden Philipp Otto, 7mal Hubert Horodecki sowie 6mal Wandile Dlamini ein – oder ausgewechselt.

Der FC bekam 3 Elfmeter, die alle von Mudai Watanabe verwandelt wurden. Gegen die Brandenburger gab es 3 Strafstöße – einen hielt Steffen Sgraja in Premnitz und trug dort wesentlich zum Sieg bei – und zwei führten gegen Zehdenick zu Gegentoren.

Eigentore gab es nicht.

Besonderheit:

Mudai Watanabe schoss in einem Spiel 4 Tore – erreichte aber keinen Hattrick. (2mal 1. Halbzeit. 2mal 2. Halbzeit gegen Wittstock).

Vorschau:

Sollte sich die Personallage verbessern sowie stabilisieren und die Auswärtsschwäche abgestellt werden, sind höhere Ziele möglich. Die Frage ist, ob der Verein dazu bereit ist.

nächstes Spiel

Samstag, 29.02.2020 15:00 Uhr
F.-L.-Jahn-Str.62 in 16909 Wittstock
17. Spieltag Landesliga Nord

fkhansawittstock1919 gegen  fcstahlbrandenburg
FK Hansa Wittstock
FC Stahl Brandenburg

letztes Spiel

fcstahlbrandenburg   fc98hennigsdorf

FC Stahl Brandenburg

 

FC 98 Hennigsdorf

2 gegen 1

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