FC Stahl Brandenburg e.V.

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FC Stahl Brandenburg - FSV Union Fürstenwalde 0:3 (0:2)

Aufstellungen
FC Stahl: Moustapha Moussa Nouka, Masaharu Kataoka 73. Adrian Jordanov, Ryo Yoshida, Mudai Watanabe, Gabriel Garcia, Pascal Karaterzi 46. Leon Wieland, Gabriel Franceschini MAchado, Jonas Meyer 46. Alexander Mertens, Fabian Dahms, Ray Kollewe, Leif Cedric Oppenborn
Union: Daniel Bittner, Filip Krstic 75. Stefan Süß, Rodi Celik, Will Siakam 82. Fabrice Montcheu, Marco Rademacher, Alexander Wuthe, Bujar Sejdija, Burim Halili, Rico Gladrow 78. Kemal Atici, Niklas Thiel, Lukas Stagge

Schiedsrichter: Sandra Stolz

Zuschauer: 268

Tore: 0:1 Will Siakam (1.), 0:2 Will Siakam (4./Elfmeter), 0:0 Lukas Stagge (64.)

Gelbe Karten: Gabriel Garcia, Pascal Karaterzi, Fabian Dahms - Rodi Celik

Favorit zog ins Halbfinale ein
Nach knapp 5 Minuten war die Vorentscheidung gefallen

Es ist schon einige Zeit vergangen als das letzte Mal ein Halbfinalspiel im Stadion am Quent statt fand. Für den Außenseiter FC Stahl Brandenburg gegen den FSV Union Fürstenwalde vor 268 Zuschauern begann die Partie äußerst unglücklich. Die sehr junge Mannschaft des FC mußte schon nach wenigen Minuten Lehrgeld zahlen. Es war nicht mal eine Minute vergangen, da unterlief der Abwehr ein großer Fehler, doch Keeper Moustapha Moussa Nouka lenke den Ball zur Ecke. Beim Abwehrversuch des anschließenden Eckballs wurde Will Siakam angeschossen und es stand zum Entsetzen der Gastgeber 1:0 (1.). Nach diesem Missgeschick kam es für die Brandenburger gleich 3 Minuten später wieder schlimm. Bei einer ungeschickten Abwehr an der Strafraumkante gab es Foulelfmeter, den Will Siakam sicher zum 2:0 (4.) verwandelte. Damit war nach wenigen Minuten eine Vorentscheidung zugunsten des Favoriten gefallen. Trainer Eckart Märzke:“ Wir wollten lange die Null halten. Der Plan ging nicht auf, aber wie sich meine Elf wieder ins Spiel kämpfte, war OK !“ Union war jetzt spielbestimmend. Immer wieder setzten die Gäste ihre köperliche Stärke ein und beeindruckten die junge sowie unerfahrene FC Stahl-Mannschaft. Die Märzke-Elf kämpfte zwar unermüdlich und ließ kaum noch Chancen zu, aber in Richtung Tor gab es zu wenige brauchbare Tormöglichkeiten. Auch von den Fürstenwalde kam in dieser Zeit wenig. Sie verwalteten das Ergebnis. Union-Trainer Matthias Maucksch: "Für uns war die frühe Führung ein Segen. Danach lief das Spiel. Wir hatten besonders auf die Kampfkraft des FC hingewiesen und dies nicht zu Unrecht wie zeitweise in der 2. Hälfte zu sehen war". Die Gästen hätten in der 31. (Rico Gladrow) und 32. (Lukas Stagge) das Ergebnis erhöhen können, aber auch die Platzherren waren in der 39.Minute durch einen Kopfball von Gabriel Franceschini Machado aus 6 m dicht vor dem Anschlusstreffer. Jetzt verteilte sich das Spiel. Der FC legte mehr und mehr den Respekt ab. Nach 44. Minuten fehlten nach einer guten Flanke Mudai Watanabe nur Zentimeter um 5 m vor dem Tor vor Keeper Daniel Bittner an den Ball zu kommen.
Nach der Pause wollte der FC mit frischen Kräften (Leon Wieland, Alexander Mertens) die Gäste beeindrucken. Dies gelang nur zeitweise. Nach 54. Spielminuten flanke Mudai Watanabe in aussichtsreicher Positon  über das Tor. Doch immer wieder setzte der Regionalligist seine körperliche Stärke ein, sodass die Märzke-Elf zu Unsauberkeiten greifen musste und manchmal auch einen Schritt zu spät kam. Eine Lernstunde für die jungen Spieler! So auch in der 58. Minute als ein Foul zum Elfmeter führte. Will Siakam trat an und traf den Pfosten (59.). Jetzt mobilisierte der FC Stahl die letzten Kräfte, um doch noch den Ehrentreffer zu erzielen. Als dann jeoch die Gäste einen schnellen Angriff über Rico Gladrow durch Lukas Stagge zum 3:0 (64.) nutzten, war das Spiel entschieden.
FC – Trainer Eckart Märzke:“ Ein Spiel beginnt mit dem Anpfiff und den hat meine Mannschaft wohl nicht gehört. Ansonsten haben wir im Bereich unserer Möglichkeiten gespielt. Ich bin nicht unzufrieden. Unsere junge Elf konnte hier nur lernen.!“
In der 81. Minute vergab Ryo Yoshida die Möglichkeit, den Ehrentreffer zu erzielen. Gabriel Garcia rettete kurz vor Schluss auf der Linie und Keeper Moustapha Moussa Nouka zeigte in der 90. Minute, dass er ein Guter ist. Der FC hielt nach der schnellen Führung der Gäste das Ergebnis in Grenzen.
Insgeamt war es ein faires Pokalspiel in dem der Regionalligist auf tiefem Untergrund verdient den Einzug ins Halbfinale erreicht hat.
Fazit: Der FC hat nicht nur gekämpft, sondern auch versucht die Aufgaben spielerisch zu lösen. Der Gegner war jedoch in den entscheidenen Phasen clever. Solche Spiele sind für die junge Elf des FC in der Entwicklung sehr hilfreich.

Nächstes Spiel

 

12.Spieltag
Brandenburgliga


25.11.2017
13:00 Uhr

Stadion am Quenz
Thüringer Straße 251
14770 Brandenburg

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